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  • AutorenbildThorsten Klossner

Aufschieberitis - endlich das Aufschieben abschieben.

Viele Menschen neigen dazu Aufgaben oder Tätigkeiten auf den letzten Drücker zu erledigen oder so lange zu verschieben, bis es zu spät ist oder eventuell sogar negative Konsequenzen haben kann. Prokrastination, in der Umgangssprache auch Aufschieberitis, ist eine Form der Zeitinkonsistenz – der unbewussten Neigung zu sofortiger Befriedigung, statt dem Verfolgen potenzieller zukünftiger Vorteile. Selbst wenn Sie wissen, dass Sie es nicht aufschieben sollten, weil Sie etwas erledigen müssen, ist es verlockender, etwas anderes sofort zu tun – und die unmittelbare Befriedigung zu erfahren – als auf ein längerfristiges Ziel hinzuarbeiten. Damit vermeiden Sie im Sinne der kognitiven Verhaltenstherapie immerhin auch auf kurze Sicht die negativen Gefühle - Prokrastination ist aber nicht gleich Faulheit.


Was können die Gründe sein?

- Langweilig

- Zu teuer

- Kann ich nicht

- Empfinde ich als unnötig und überflüssig

- Mache ich für andere

- Raubt meine Freizeit

- Interessiert mich Null

- Setzt mich unter Druck

Oder ich habe ganz einfach keine Lust dazu.


Prokrastination ist ein häufiges Problem, das viele Menschen betrifft. Es kann schwierig sein, es vollständig zu verhindern, aber es gibt einige Schritte, die Sie unternehmen können, um es zu reduzieren:


Planung und Priorisieren: Erstelle eine Liste Deiner Aufgaben und setze Prioritäten. Planen bis wann sie erledigen sein sollen. Dies kann helfen, den Abgabetermin nicht zu versäumen und Dich an die Erledigung zu erinnern, mache Dir einen Timetable.


Zerlegen: Große, unübersichtliche Aufgaben können überwältigend sein und dazu führen sie aufschieben. Mache aus der der großen Gesamtaufgabe ein „Projekt“ mit vielen kleinen Teilaufgaben. Versuche es mit einem Meilensteinplan.


Ablenkungen vermeiden: Bevor Du Dich an die Erledigung der Aufgabe machst, muss die Umgebung frei von Ablenkungen sein. Handy aus, Musik aus, Browser schließen könnten die ersten Maßnahmen sein. Achte darauf, dass Du nicht gestört wirst – z.B. von Familienmitgliedern oder Kollegen.


Inspiration holen: Bei manchen Aufgaben ist der Einstieg das Schwierigste. Wie beginne ich den Text? Was muss ich zuerst machen? Wie ist das auszufüllen? Hole Dir Inspiration bei anderen, recherchiere z.B. im Internet nach ähnlichen Lösungen und passe es auf Deine Aufgabe an.


Perfektion vermeiden: Es ist wichtig, hohe Standards zu haben, aber wenn Du zu perfektionistisch bist, kann dies dazu führen, dass Du Lösungen und Entscheidungen endlos überdenkst oder aufschiebst, um sie "perfekt" zu machen. Oft reicht 80% oder „quick und dirty“ völlig aus.


Belohne Dich: Feier Deinen Erfolg, wenn es geschafft ist! …. Aber erst dann!


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